Bildung

Wie wol­len und kön­nen wir anders leben? Was macht eigent­lich ein gelin­gen­des Leben aus? Wie kann eine Gesell­schaft aus­se­hen, die 
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Durch Koope­ra­tio­nen mit Schu­len und Kin­der­gär­ten möch­ten wir unse­re The­men rund um Nach­hal­tig­keit auch schon Klein­kin­dern und Schü­lern alters­ge­recht näherbringen. 
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Irgend­wann haben wir selbst den Über­blick ver­lo­ren und auf­ge­hört mit­zu­zäh­len. Aber im Prin­zip nut­zen wir im Kar­tof­fel­kom­bi­nat von Beginn an 
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Im Kern der Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Idee ver­schmel­zen Prin­zi­pi­en der ernäh­rungs­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­mens­form der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft mit denen der Genos­sen­schaft. Und für die nahe 
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Mit Wald­meis­ter­duft in die Win­ter­ru­he … Hal­lo­ween, oran­ge­leuch­ten­de Kür­bis­zeit eigent­lich. Unse­re Hel­la­brun­ner But­ter­nuts aber, die erfor­dern, wie Ihr im Bild 
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Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V. und Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG sind Projektpartner*innen der Akti­on »Hendl­saue­rei – the Dark Side of the Wiesn« 
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Die Wiesn ist das größ­te Volks­fest der Welt. Wir möch­ten unser Augen­merk auf die Kli­ma­fol­gen len­ken, denn das Okto­ber­fest produziert 
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Ein Impuls­vor­trag zu einem span­nen­den The­ma oder Pro­jekt und ganz viel Raum für Aus­tausch und Gesprä­che – das ist der 
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Neu­er Ter­min: Kar­tof­fel­aka­de­mie am 26.4.2023 mit Dr. Kai Zos­se­der, Hydro­geo­lo­ge an der TU Mün­chen. Wann: 26.4.2023 19hWo: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstiftung, 
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Abfall erkun­den und Müll­tier­chen bau­en! Klein­müll­sam­meln mit Spaß und umwelt­päd­ago­gi­scher Beglei­tung am 22.04.2023, 15 – 17 Uhr Gemein­sam fischen wir Klein­müll aus 
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Kartoffelakademie

Wie wol­len und kön­nen wir anders leben? Was macht eigent­lich ein gelin­gen­des Leben aus? Wie kann eine Gesell­schaft aus­se­hen, die wei­test­ge­hend ein sol­ches Leben ermöglicht? 

Mit der Kar­tof­fel­aka­de­mie ver­su­chen wir einen Ort zu schaf­fen, wo Men­schen zusam­men­kom­men, die sol­che Fra­gen bewegen.

Einen aus­führ­li­chen Text zu unse­rer Kar­tof­fel­aka­de­mie fin­det ihr hier

Schulen & Kinder

Durch Koope­ra­tio­nen mit Schu­len und Kin­der­gär­ten möch­ten wir unse­re The­men rund um Nach­hal­tig­keit auch schon Klein­kin­dern und Schü­lern alters­ge­recht näher­brin­gen. Im Rah­men einer Koope­ra­ti­on mit einer Montesso­ri-Schu­le im Nach­bar­ort läuft bereits ein ers­tes Pilot­pro­jekt. Eine fes­te Grup­pe von 10 Schü­lern arbei­tet immer mitt­wochs auf der KK-Gärt­ne­rei mit. Sie beackert dabei nicht nur eige­ne Beet-Pro­jek­te, son­dern wird auch in die KK-Arbeits­rou­ti­nen integriert.

Außer­dem ste­hen in den Som­mer­fe­ri­en vie­le Eltern vor der Her­aus­for­de­rung, eine sinn­vol­le Beschäf­ti­gung und gute Betreu­ung für die Kids zu fin­den. In Koope­ra­ti­on mit der Kar­tof­fel­kom­bi­nat e. G. hel­fen wir daher, jähr­lich ein Kin­der-Som­mer­camp zu orga­ni­sie­ren. Und das soll erst der Anfang sein. Der Ver­ein möch­te Koope­ra­tio­nen die­ser Art in den fol­gen­den Jah­ren noch wei­ter aus­bau­en, denn wir wol­len die Zukunft mit unse­ren Kin­dern gemein­sam gestalten.

Hofführungen, Podiumsdiskussionen, Infostände und Straßenfeste

Irgend­wann haben wir selbst den Über­blick ver­lo­ren und auf­ge­hört mit­zu­zäh­len. Aber im Prin­zip nut­zen wir im Kar­tof­fel­kom­bi­nat von Beginn an jede Gele­gen­heit, unse­re Erfolgs­ge­schich­te und die dabei gemach­ten Erfah­run­gen mit Inter­es­sier­ten zu tei­len. Ob auf Hof­füh­run­gen für in- und aus­län­di­sche Schü­ler- und Student*innengruppen oder für ande­re Inter­es­sier­te, mit eige­nem Stand auf Stadt­teil­fes­ten, Vor­trä­gen oder auch als Gast auf Podi­ums­dis­kus­sio­nen – wir tra­gen unse­re The­men in die Öffent­lich­keit: die Inter­na­li­sie­rung von Kos­ten, der Schutz der Böden und der Arten­viel­falt, ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der und Wirt­schaf­ten, fai­re Entlohnung…

Dank unse­res eige­nen genos­sen­schaft­li­chen Gemü­se­bau­be­triebs ken­nen wir die Her­aus­for­de­run­gen aus ers­ter Hand und span­nen den Bogen zu den gro­ßen Fra­gen unse­rer Zeit. Dabei ver­su­chen wir, im Nach­hal­tig­keits­dis­kurs stets auf die zen­tra­le Bedeu­tung der Land­wirt­schaft hin­zu­wei­sen. Schließ­lich geht es hier um unse­re Lebensgrundlage. 

Seminare und Workshops

Im Kern der Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Idee ver­schmel­zen Prin­zi­pi­en der ernäh­rungs­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­mens­form der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft mit denen der Genos­sen­schaft. Und für die nahe Zukunft sehen wir zudem gro­ße Poten­tia­le einer erfolg­rei­chen Über­tra­gung die­ser sozia­len Inno­va­tio­nen und betriebs­wirt­schaft­li­chen Beson­der­hei­ten auf ande­re Ver­sor­gungs­fel­der, wie z.B. Lebens­mit­tel­ver­ede­lung, Hand­werk und Dienst­leis­tun­gen. Es geht dem Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Ver­ein per­spek­ti­visch um den Auf­bau zukunfts­fä­hi­ger mikro­öko­no­mi­scher Model­le, die eine alter­na­ti­ve, nach­hal­ti­ge Grund­ver­sor­gung gewährleisten.

Vor die­sem Hin­ter­grund erar­bei­ten wir uns im Ver­ein suk­zes­si­ve und auf unter­schied­li­chen Ebe­nen neue Semi­nar­an­ge­bo­te und Work­shop-Kon­zep­te. Bei­spiel­haft sei­en hier genannt:

  • Inter­na­tio­na­le Seminargruppen
  • Grün­dungs­se­mi­nar für SoLaWi-Genossenschaften
  • Brot-Work­shop

Inter­na­tio­na­le Seminargruppen 

Der Genos­sen­schafts­ge­dan­ke ist natür­lich auch in Indi­en oder afri­ka­ni­schen Län­dern kein Unbe­kann­ter. Doch die außer­ge­wöhn­li­chen sozia­len Inno­va­tio­nen und betriebs­wirt­schaft­li­chen Beson­der­hei­ten der Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Idee (genos­sen­schaft­lich orga­ni­sier­te Soli­dar­ge­mein­schaft, Auf­bau einer selbst­ver­wal­te­ten Grund­ver­sor­gung, das Strei­chen des Han­dels aus der Wert­schöp­fungs­ket­te, eige­ne Logis­tik usw.) wecken mitt­ler­wei­le auch weit über die Stadt­gren­zen Mün­chens hin­aus gro­ßes Interesse: 

In den letz­ten Mona­ten sind neue Koope­ra­tio­nen mit der Deut­schen Gesell­schaft für Inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit (GIZ) als Haupt­ver­an­stal­ter sowie ihren Part­nern, der Ger­man Entre­pre­neur­ship GmbH und dem Deut­schen Genos­sen­schafts- und Raiff­ei­sen­ver­band (DGRV), zustan­de gekom­men. Hier­bei lei­te­te der Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Ver­ein bis­lang zwei Semi­na­re für eine indi­sche und eine afri­ka­ni­sche Dele­ga­ti­on. Die Semi­na­re beinhal­te­ten Vor­trä­ge zum KK-Modell sowie Frage‑, Dis­kus­si­ons- und Reflek­ti­ons­run­den dazu mit jeweils ca. 25 Teilnehmer*innen im GIZ Bil­dungs­zen­trum in Feldafing. Anschlie­ßend mach­ten wir für die Semi­nar­grup­pen eine Füh­rung über den KK-Gemü­se­bau­be­trieb. Das Feed­back von den Teilnehmer*innen und den Koope­ra­ti­ons­part­nern fiel bei­de Male über­aus posi­tiv aus. Dies bele­gen auch das bereits bekun­de­te Inter­es­se der GIZ an wei­te­ren Semi­na­ren des KK-Ver­eins und ers­te Koope­ra­ti­ons­an­fra­gen von Sei­ten der Teil­neh­mer. Wir begin­nen also bereits ganz lang­sam damit, die KK-Idee auch inter­na­tio­nal zu verbreiten.

Grün­dungs­se­mi­nar für SoLaWi-Genossenschaften 

Durch die demo­kra­ti­schen Struk­tu­ren und die kon­se­quen­te Aus­rich­tung auf die Bedürf­nis­se der Mit­glie­der (För­der­prin­zip) passt die Rechts­form der Genos­sen­schaft sehr zur Idee der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft. Die Scheu, tat­säch­lich eine Genos­sen­schaft zu grün­den, ist aber oft­mals sehr groß. Das liegt nicht zuletzt dar­an, dass prak­ti­sches Wis­sen über Neu­grün­dun­gen in die­sem Bereich sowie die ein­zel­nen Schrit­te, von der Kon­zept­ent­wick­lung bis zur Ein­tra­gung einer Genos­sen­schaft, wenig ver­brei­tet ist. In unse­rem Grün­dungs­se­mi­nar „Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft genos­sen­schaft­lich orga­ni­sie­ren – ein­ge­tra­ge­ne Genos­sen­schaf­ten erfolg­reich grün­den“ wer­den die wich­tigs­ten Anfor­de­run­gen mit vie­len Grün­dungs­hil­fen und ‑werk­zeu­gen ver­mit­telt. Das Semi­nar fand in Koope­ra­ti­on mit dem Genos­sen­schafts­exper­ten Burg­hard Flie­ger erst­mals im Novem­ber 2019 statt. Es war sehr schnell aus­ge­bucht und nach dem Feed­back der Teilnehmer*innen zu schlie­ßen und ein vol­ler Erfolg. Wei­te­re Grün­dungs­se­mi­na­re im Jahr 2020 sind des­halb geplant. 

Brot-Workshop

Im August 2018 fand in Mün­chen in Koope­ra­ti­on mit dem Unter­neh­mens­be­ra­ter Chris­toph Spahn und der Mas­ter­stu­den­tin Sophie Löb­be­ring die ers­te Zukunfts­werk­statt zum The­ma „Com­mu­ni­ty-Sup­port­ed Bak­ery“ (CSB) statt. Gela­den waren zahl­rei­che inter­es­sier­te Bäcke­rei­en, aber auch akti­ve KK-Mit­glie­der und Ver­brau­cher, die der Fra­ge nach­gin­gen, wie die Prin­zi­pi­en rund um CSB für Bäcke­rei­en in die Pra­xis umge­setzt wer­den könnte.

Saisonende in unserem Hellabrunner Bauerngarten

Mit Waldmeisterduft in die Winterruhe …

Hal­lo­ween, oran­ge­leuch­ten­de Kür­bis­zeit eigent­lich. Unse­re Hel­la­brun­ner But­ter­nuts aber, die erfor­dern, wie Ihr im Bild rechts seht, eine sehr spe­zi­el­le Schnitz-Pick-Kunst, die nur die frei umher­flie­gen­den & ‑spa­zie­ren­den Tier­park-Pfau­en beherr­schen. Sie gehö­ren, seit unser Bau­ern­gar­ten sei­ne Pfor­te im „Müh­len­dorf“ der Zoo-Geo­zo­ne Euro­pa des Tier­parks am 27. Juli 2018 zum ers­ten Mal öff­ne­te, (nicht ganz zur unge­teil­ten Freu­de des Kartoffelkombinat‑e.V.-Gartenteams) mit zu den treu­es­ten Gar­ten­be­su­chern. Lieb­lings­kost: Man­gold, Kür­bis, Kohl und Brokkoliherzen.

Über­haupt, das Jahr 2020 hat(te) es in sich …

Dabei begann es, wie ein Gar­ten­jahr begin­nen soll­te: Team­mit­glied Ulrich Mar­tin erar­bei­te­te einen Leit­fa­den für alle Artenschutzbotschafter*innen, im Febru­ar stand die von Maria ins Bild gesetz­te Pla­nung für die Beet­be­pflan­zung und das Team leg­te los: Nach den Erfah­run­gen aus der Sai­son 2019 rea­li­sier­te die Gar­ten-Crew zahl­rei­che gar­ten­tech­ni­sche Ver­bes­se­run­gen: Die Toma­ten erhiel­ten end­lich ihren gewünsch­ten Unter­stand, das Gewächs­haus sei­nen küh­len­den Schutz­an­strich. Als Abwehr­maß­nah­men gegen unge­woll­te Mit­gar­ten­ge­nie­ßer wur­den schar­fe Schne­cken­zäu­ne instal­liert und Pflanz­tun­nel ange­schafft (auch um die Pfau­en dar­an zu hin­dern, in der Gründün­gung ihre Pri­vat­lounge anzu­le­gen …). Dazu kam musi­ka­li­sche Expe­ri­men­tier­freu­de: Wind, der über Fla­schen­öff­nun­gen streift – die­ses Ton­kon­zert lässt dem Ver­neh­men nach noch die hart­nä­ckigs­te Wühl­mä­us die Flucht ergrei­fen. Und so wur­den so man­che geleer­te Fla­sche im Gar­ten ver­bud­delt und regel­mä­ßig von Regen­was­ser entleert.

Auch an tie­ri­schen Mit­hel­fern fehl­te es nicht: Die frei­lau­fen­den Augs­bur­ger Hüh­ner des Tier­parks pick­ten flei­ßig Schne­cken­ei­er und ‑lar­ven aus den Bee­ten (muss­ten etwas spä­ter aller­dings selbst dar­an gehin­dert wer­den, unser sorg­sam aus­ge­brach­tes Saat­gut auf­zu­fut­tern …). Selbst­los dage­gen die benach­bar­ten Mur­nau-Wer­den­fel­ser, mit deren Mist wir unse­ren Kom­post anrei­chern (O‑Ton Gar­ten­team: „Eine etwas stin­ken­de, aber auch lus­ti­ge Arbeit!“): Boka­s­hi-unter­stützt ergab der 2019er Kom­post 2020 eine sehr fei­ne, hoch­wer­ti­ge Erde. Humus­auf­bau statt Bodendegradation!

Alles war zum Sai­son­start bereit, die Gar­ten­pfor­te für Zoobesucher*innen (2 Mil­lio­nen jähr­lich) stand sozu­sa­gen schon offen – da kam Coro­na. Lock­down, Tier­park geschlos­sen. Und geschlos­sen blieb die Gar­ten­pfor­te vor­sichts­hal­ber die gesam­te Sai­son. Dafür gab es inspi­rier­te Gesprä­che über den Gar­ten­zaun hin­weg, auf die­se Wei­se immer mit der gebüh­ren­den Löwin­nen­län­ge Abstand.

Trotz die­ser Ein­schrän­kun­gen waren die Reak­tio­nen der Besu­chen­den auf unser Bau­ern­gar­ten­pro­jekt wie­der durch­weg posi­tiv. Die inter­es­sier­ten Zaun­gäs­te lie­ßen sich das die­ses Jahr wei­ter an Mikro­kli­ma und Stand­ort­be­din­gun­gen ange­pass­te Kon­zept des Gar­tens erklä­ren, die Prin­zi­pi­en von Fruchtwechsel/Fruchtfolge, Schwach‑, Mittel‑, Stark­zeh­rer-Kom­bi­na­tio­nen und war­um die­se nach den Erfah­run­gen von 2018/2019 nicht lupen­rein durch­ge­führt wird, die Vor­tei­le von Gründüngung.

Anste­ckend die gro­ße Lern­lust vom Kita- und Kin­der­gar­ten- bis zum Schul­kind. Vie­le bestaun­ten, wie ein Kohl­ra­bi live aus­sieht und wächst, bestaun­ten die für Bie­nen und Hum­mel anbau­te Kat­zen­min­ze und Pfef­fer­min­ze außer­halb von Tee­beu­teln! Der gro­ße Unbe­kann­te bei den Erwach­se­nen: Man­gold. Gemü­se-High­light auch die­ses Jahr: die Toma­ten. Und als Mit­nehm­sel sehr begehrt: die Samen von Blüh­pflan­zen wie Mexi­ka­ni­scher Son­nen­blu­me, Becher­mal­ve und Stockrose.

Vie­le ver­bin­den den Bau­ern­gar­ten mit einer Erfah­rung des Ver­gan­ge­nen: „Schau mal, wie bei Oma frü­her“. Ein guter Anknüp­fungs­punkt zu Aktua­li­tät und Bri­sanz der in unse­rem Gar­ten ver­han­del­ten The­ma: Schutz unse­rer Lebens­grund­la­gen, Bewah­rung der Arten­viel­falt (war­um wim­melt es hier denn über­all von Insek­ten?), alter Kul­tur­pflan­zen, samen­fes­te Sor­ten, Vor­tei­le des öko­lo­gi­schen Anbaus (das geht ohne Pes­ti­zi­de und Kunst­dün­ger?), enkel­taug­li­che Ernäh­rung (regio­nal, sai­so­nal, fleisch­arm), Ver­mei­dung von Abfall und Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung (Kapu­zi­ner­kres­se­blü­ten und Kohl­ra­bi­blät­ter sind ess­bar?), Kom­ple­xi­tät der bio­lo­gi­schen Sys­te­me, Respekt vor dem Wir­ken der Natur­kräf­te (abneh­men­de Wuchs­stär­ke im Karot­ten-Spi­nat-Beet an der Nord­sei­te ent­spre­chend dem Licht­ein­fall trotz aller mensch­li­cher Aus­gleichs­ak­ti­vi­tät), Ant­wor­ten auf die Kli­ma­kri­se, Res­sour­cen­schutz und Kreislaufwirtschaft.

Alles mit allen Sin­nen erfahr­bar und anschau­lich gemacht am „leben­den“ Objekt Bauerngarten:

Und so beschlie­ße ich das Sai­son­ende mit dem Fazit von 3 Bau­ern­gar­ten-Zaun­gäs­ten am reg­ne­ri­schen 17. Okto­ber 2020: „Schö­nes Projekt!“

Und einem ganz herz­li­chen Dan­ke­schön an unser uner­müd­lich enga­gier­tes Gar­ten­team: Caro­li­ne, Domi­nik, Her­lin­de, Inès, Maria und Ulrich Mar­tin – und an Chris­ti­ne, ohne deren som­mer­li­chen Gieß­ein­satz sich unse­re Gar­ten­oa­se in eine Wüs­ten­land­schaft ver­wan­delt hät­te!

Inga

PS: Dass der Wald­meis­ter den Schat­ten liebt und getrock­net so schön duf­tet – das weiß ich nun dank Her­lin­de! Und seit­her steht hier ein Schäl­chen mit sei­nen Blät­tern bereit, für eine Nase voll Wohl­ge­ruch beim Vorübergehen …

Mach mit bei der Aktion »Hendlsauerei – the Dark Side of the Wiesn«!

Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V. und Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG sind Projektpartner*innen der Akti­on »Hendl­saue­rei – the Dark Side of the Wiesn«

Für die Akti­on wer­den vom 02.05. bis 06.05.2022 hel­fen­de Hän­de im Bereich Trans­port, Auf- und Abbau, aber vor allem auch Stand­be­treu­ung gesucht!

Worum geht’s?

Mit der Akti­on »Hendl­saue­rei – the Dark Side of the Wiesn« auf dem Mari­en­platz vom 03.05. bis 05.05.22 macht die Münch­ner Initia­ti­ve Nach­hal­tig­keit (MIN) gemein­sam mit Partner*innen auf die wah­ren Kos­ten der Wiesn und ande­rer Groß­ver­an­stal­tun­gen auf­merk­sam – und gibt den Anstoß für nach­hal­ti­ge Veränderungen.

2019 wur­den auf der Wiesn 510.000 Brat­hendl ver­speist. Die meis­ten kom­men aus indus­tri­el­ler Inten­siv­tier­hal­tung. Bei der Pro­duk­ti­on wur­den außer­dem unglaub­li­che 2.350.000.000 Liter Was­ser ver­braucht und durch prä­ven­tiv ein­ge­setz­te Anti­bio­ti­ka in der Mas­sen­tier­hal­tung ent­wi­ckeln sich anti­bio­ti­ka­re­sis­ten­te Bak­te­ri­en – eine Gefahr für unse­re Nutz­tie­re und uns Men­schen. Wei­te­re öko­lo­gi­sche und sozia­le Ver­säum­nis­se der Wiesn sind hier zusam­men­ge­fasst: “Hendl­saue­rei – the Dark Side of the Wiesn

© Tomas Cas­te­la­zo unter CC BY-SA 3.0, via Wiki­me­dia Commons

(Groß-)Veranstaltungen sol­len wei­ter­hin Fes­te der Lebens­freu­de, der Gast­freund­schaft und des Genus­ses blei­ben. Doch das Pri­vi­leg, sol­che Fei­er­lich­kei­ten aus­rich­ten zu kön­nen, bringt eine Ver­ant­wor­tung mit sich, der sich Mün­chen stel­len muss. Denn bei­des im Ein­klang ist mög­lich: Genuss und Gau­di zum Woh­le aller! – das muss die Zukunft des größ­ten Volks­fest der Welt sein.

Wie läuft es ab?

Auf dem Mari­en­platz erwar­tet Dich und die Besucher*innen eine Kunst­in­stal­la­ti­on rund um die nega­ti­ven Fol­gen unse­res Hendl­kon­sums. Neben der Instal­la­ti­on fin­det außer­dem eine poli­ti­sche Akti­on statt: Im Rah­men eines Früh­schop­pens, zu dem der Stadt­rat, die Bürgermeister*innen und rele­van­te Refe­ra­te ein­ge­la­den wer­den. Dabei über­gibt das Bünd­nis die For­de­rung an die Stadtpolitik.

Was ist zu tun?

Hil­fe wird vor allem im Bereich Stand­be­treu­ung benö­tigt, wobei Du z. B. mit Passant*innen in Kon­takt trittst. Außer­dem wer­den Helfer*innen für den Auf- und Abbau sowohl des Stan­des als auch der Kunst­in­stal­la­ti­on gesucht sowie Men­schen die beim Trans­port unterstützen.

Wie melde ich mich an?

Hast Du Inter­es­se die Durch­füh­rung die­ser Akti­on zu unter­stüt­zen? Dann tra­ge Dich direkt in die Schicht­pla­nung der Akti­on »Hendl­saue­rei« ein oder wen­de Dich bei Fra­gen an hendlsauerei@m‑i-n.net.

#fairewiesn: Genuss, Gaudi und Nachhaltigkeit

Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V. und Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG sind Projektpartner*innen der Kam­pa­gne #fairewiesn

Die Wiesn ist das größ­te Volks­fest der Welt. Wir möch­ten unser Augen­merk auf die Kli­ma­fol­gen len­ken, denn das Okto­ber­fest pro­du­ziert in gut zwei Wochen die Emis­sio­nen einer gan­zen Groß­stadt, wie eine Stu­die der TUM in 2019 dar­stellt.1 In die­sem kur­zen Zeit­raum (zwei Wochen) wer­den 10-mal so viel Methan­emis­sio­nen pro­du­ziert wie die nord­ame­ri­ka­ni­sche Groß­stadt Boston.

Das ist nur ein Bei­spiel, wel­che Kli­ma­fol­gen das Okto­ber­fest ver­ur­sacht.
Muss das so blei­ben? Nicht zuletzt hat auch der Stadt­rat beschlos­sen, dass Mün­chen bis 2035 kli­ma­neu­tral sein soll. Die gro­ße Fra­ge lau­tet: Wie kön­nen wir Genuss, Gau­di und Nach­hal­tig­keit in Zukunft zusammenbekommen?

Ers­te Run­de – die Hendlsauerei

Dazu hat­ten wir bereits im Mai 2022 mit 30 Projektpartner*innen mit der Akti­on „Hendl­saue­rei – the Dark Side of the Wiesn“ auf dem Mari­en­platz auf die „wah­ren Kos­ten“ der Wiesn und ande­rer Groß­ver­an­stal­tun­gen in der Stadt auf­merk­sam gemacht und einen For­de­rungs­ka­ta­log an den Stadt­rat wei­ter­ge­reicht. 

Unse­re Forderungen:

  • Es braucht ziel­füh­ren­de Anrei­ze für vege­ta­ri­sche und vega­ne Speisen.
  • Öko­lo­gisch erzeug­te Lebens­mit­tel müs­sen ver­bind­lich und suk­zes­si­ve zum Stan­dard werden.
  • Bei der Aus­wahl der Lie­fer­be­trie­be sind stren­ge­re Kri­te­ri­en anzu­set­zen; denn regio­nal bedeu­tet nicht auto­ma­tisch öko­lo­gisch und nachhaltig.
  • Es braucht höhe­re Nach­hal­tig­keits­stan­dards, die für alle gelten.
  • Fai­re Arbeits­be­din­gun­gen müs­sen vom Acker bis zum Tel­ler ein­ge­hal­ten werden.
  • Die Prei­se für die Wiesnbesucher*innen sind fair zu kalkulieren.
  • Es braucht ein Kon­zept in Form einer Mach­bar­keits­stu­die für die Umsetzung.
  • Die Stadt soll den Auf­bau und die Pfle­ge bio­re­gio­na­ler Wert­schöp­fungs­ket­ten fördern.
  • Es ist ein Run­der Tisch mit den Projektpartner*innen, Entscheider*innen der Stadt und den Ver­an­stal­tern ein­zu­rich­ten, um gefor­der­te Zie­le Schritt für Schritt und prak­ti­ka­bel umzusetzen.

Zwei­te Run­de: #fairewiesn

Unse­re Bemü­hun­gen um eine fai­re Wiesn gehen zusam­men mit den Projektpartner*innen in die nächs­te Run­de! Unter dem Hash­tag #fairewiesn wird wäh­rend des Okto­ber­fests auf Social-Media (Insta­gram, Face­book, Lin­ke­dIn, You­tube) dar­auf­hin­ge­wie­sen, wie eine fai­re Wiesn in der Zukunft aus­se­hen könn­te. Beson­ders beim The­ma Ernäh­rung ist auf der Wiesn noch viel Luft nach oben.

Mach mit:

Zeig, dass auch Du hin­ter einer fai­ren, nach­hal­ti­gen Wiesn stehst und pos­te über Dei­ne Kanä­le mit dem Hash­tag #fairewiesn.
Du hast Ideen für eine nach­hal­ti­ge Wiesn oder Inter­es­san­tes beim Okto­ber­fest­be­such ent­deckt? Dann schick Fotos oder Kom­men­ta­re ger­ne auch an fairewiesn@m‑i-n.net.

Wir wün­schen euch eine tol­le und fried­li­che Wiesn!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu unter https://www.m‑i-n.net/faire-wiesn/

1https://www.theguardian.com/environment/2019/oct/27/oktoberfest-munich-methane-emissions-environment

Der Kartoffel-Dialog

Ein Impuls­vor­trag zu einem span­nen­den The­ma oder Pro­jekt und ganz viel Raum für Aus­tausch und Gesprä­che – das ist der Kar­tof­fel­dia­log. Ent­stan­den ist er aus der Initia­ti­ve zwei­er Ver­eins­mit­glie­der. Max und Mazi­ar wünsch­ten sich mehr Aus­tausch mit ande­ren Mit­glie­dern und setz­ten ihre Vor­stel­lun­gen in die Tat um. “Was beschäf­tigt dich? Wo steckst Du gera­de Dei­ne Ener­gie rein? An wel­chen Pro­jek­ten arbei­test du?” Das, so dach­ten sie sich, inter­es­siert bestimmt auch vie­le ande­re.

Die bei­den orga­ni­sie­ren dar­um ein Tref­fen in Prä­senz oder online, an jedem 3. Mitt­woch im Monat, bei dem jemand kurz und kna­ckig über eine aktu­el­le Lei­den­schaft erzählt. Im Anschluss besteht die Gele­gen­heit zu all­ge­mei­nem Aus­tausch und Ken­nen­ler­nen.

Beim ers­ten Kar­tof­fel­dia­log am 20. April 2022 berich­te­ten Mit­glie­der aus den AGs des Kar­tof­fel­kom­bi­nats. Im Mai schloß sich unser frü­he­rer Vor­stand Simon Scholl an, des­sen Lei­den­schaft der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft gilt.

Mit den The­men Crowd­fun­ding, Kom­bi­nats­bier, einem Besuch beim Mit­mach-Super­markt in Gie­sing, Infos über die Kar­tof­fel­fahrt, Bal­kon­kraft­wer­ken und Solar­spa­zier­gän­gen ging es wei­ter. Im Novem­ber erzähl­te Ralf Ran­del sehr bewe­gend von sei­ner Initia­ti­ve Pla­ta­nen­blatt, die seit 2012 nach den Prin­zi­pi­en der soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft auf Les­bos Oli­ven­öl erzeugt. Ja – genau das unbe­schreib­lich köst­li­che Oli­ven­öl, das wir beim Kar­tof­fel­kom­bi­nat bestel­len kön­nen (nicht immer, aber hof­fent­lich immer öfter…)

Mehr zu den bis­he­ri­gen The­men fin­det ihr in der Com­mu­ni­ty des Kar­tof­fel­kom­bi­nats. Wer Lust hat, selbst einen Impuls­vor­trag zu einem Lieb­lings­the­ma zu geben und dar­über anschlie­ßend zu dis­ku­tie­ren, kann sich gern bei Max und Mazi­ar melden.


Für 2023 sind schon fol­gen­de Mitt­wochs-Ter­mi­ne geplant: 25.1., 22.2. und 22.3., am bes­ten gleich vor­mer­ken.

Geothermie als Zukunftsenergie

Neu­er Ter­min: Kar­tof­fel­aka­de­mie am 26.4.2023 mit Dr. Kai Zos­se­der, Hydro­geo­lo­ge an der TU Mün­chen.

Wann: 26.4.2023 19h
Wo: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstif­tung, Dai­ser­str. 15 Rgb.

Anmel­dung unter Geo­ther­mie-Abend 26.4.

Der wegen Krank­heit abge­sag­te Febru­ar-Ter­min wird am 26.4.2023 nachgeholt! 

Zwei bis drei Kilo­me­ter muss man schon in die Erde gra­ben: So tief lie­gen was­ser­füh­ren­de Schich­ten, die vom Erd­in­ne­ren auf­ge­heizt wer­den. Die­ses hei­ße Was­ser kann man zum Hei­zen nut­zen. Man muss es dazu an die Erd­ober­flä­che brin­gen, ein auf­wän­di­ger Pro­zess, doch in der Bun­des­re­pu­blik könn­ten wir damit unse­ren gesam­ten Wär­me­be­darf decken. Welt­weit wür­de die Geo­ther­mie dafür rein rech­ne­risch 100.000 Jah­re rei­chen. Aber nur ein klei­ner Teil der Erd­wär­me ist tech­nisch nutz­bar, und bis­her weiß nie­mand so genau, wie sich eine Mas­sen­nut­zung auf die Erd­krus­te aus­wir­ken würde.

Jeden­falls ist die rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­quel­le zum Hei­zen, zum Küh­len, zur Erzeu­gung von elek­tri­schem Strom oder in der Kraft-Wär­me-Kopp­lung ein­setz­bar. Sie wird seit der Novel­lie­rung des Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Geset­zes (EEG) 2012 deut­lich höher geför­dert als vor­her. Dadurch kön­nen auch mehr Pri­vat­haus­hal­te in den Genuss der Erd­wär­me kom­men. Doch hier gibt es zahl­rei­che Hin­der­nis­se und noch eini­gen Klärungsbedarf.

Die Wei­chen sind aller­dings gestellt – in Rich­tung Zukunft. “Wär­me­wen­de” ist nur eins der Stich­wor­te, unter denen man hier fün­dig wird und die bun­des­weit zahl­rei­che Akteu­re aufweisen.

Geo­ther­mie­kraft­werk Frei­ham. Quel­le: Stadt­wer­ke München

Auch die Stadt Mün­chen hat seit 2004 schon eine Rei­he Geo­ther­mie­kraft­wer­ke in und um Mün­chen errich­tet: in Riem, Send­ling, Frei­ham, dem­nächst am Michae­li­bad, und auch in Sau­er­lach, Unter­schleiß­heim, Unter­föh­ring, Pul­lach, Grün­wald, etc.

Dazu die Stadt­wer­ke Mün­chen auf www.swm.de:

Die geo­lo­gi­schen Vor­aus­set­zun­gen für die Nut­zung der Geo­ther­mie sind in Mün­chen und der Regi­on aus­ge­zeich­net. Tief unter der Stadt befin­det sich ein rie­si­ger Vor­rat hei­ßen Ther­mal­was­sers. Dar­aus kön­nen wir umwelt­freund­lich Wär­me gewin­nen – und süd­lich von Mün­chen, wo die Tem­pe­ra­tu­ren noch höher sind, sogar noch zusätz­lich Strom.

Über Boh­run­gen wird das hei­ße Was­ser an die Ober­flä­che gepumpt und über Wär­me­tau­scher gelei­tet, wobei die dabei ent­zo­ge­ne Ener­gie auf ein Fern­wär­me­netz über­tra­gen wird. Das abge­kühl­te Ther­mal­was­ser wird über Injek­ti­ons­boh­run­gen wie­der in die­sel­ben Schich­ten zurückgeführt.”

Die Details, aber auch die Hin­der­nis­se und Nach­tei­le bei die­ser Schatz­su­che in der Erde wird uns Dr. Kai Zos­se­der ver­ra­ten – wir haben schon eine lan­ge Fragenliste!

Was wir Menschen so fallen lassen…

Abfall erkun­den und Müll­tier­chen bau­en! Klein­müll­sam­meln mit Spaß und umwelt­päd­ago­gi­scher Beglei­tung am 22.04.2023, 15 – 17 Uhr

Gemein­sam fischen wir Klein­müll aus der Grün­an­la­ge Bai­er­brun­ner Stra­ße und ver­wan­deln ihn in etwas Schö­nes. Was übrig bleibt, wan­dert als Wert­stoff in den Recyclingkreislauf.

Wir wie­gen und/oder zäh­len und doku­men­tie­ren unse­re Müll­ern­te – wie groß sie wohl sein wird? Und was pas­siert mit unse­rem Abfall, nach­dem wir ihn fal­len gelas­sen haben? Hat er Aus­wir­kun­gen auf uns und unse­re Tie­re, Pflan­zen, Böden? Das erkun­den wir gemein­sam mit Vero­ni­ka Wes­ter­mei­er, erfah­re­ne LVB-Natur­kin­der­grup­pen­lei­te­rin und Umwelt­bil­dungs­re­fe­ren­tin mit einem Fai­ble für die wil­den Ecken unse­rer Großstadt.

Eine Ver­an­stal­tung aus unse­rer Pro­jekt­rei­he „Auf den Tep­pich gekehrt!“ im Rah­men der The­men­wo­che WALD im Stadt­be­zirk 19: Hier der Fly­er.

Was? Klein­müll­sam­meln mit Spaß und umwelt­päd­ago­gi­scher Begleitung

Wann? Sams­tag, 22. April 2023, 15 bis 17 Uhr

Wo? Grün­an­la­ge Bai­er­brun­ner Stra­ße; Treff­punkt: Bahn­un­ter­füh­rung beim S‑Bahnhof Siemenswerke

Wer kann mit­ma­chen? Fami­li­en mit Kin­dern, Erwach­se­ne, Jugend­li­che (Teil­neh­mer­zahl: 16)

Ver­an­stal­ter Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e. V.

Umwelt­päd­ago­gi­sche Beglei­tung Vero­ni­ka Westermeier

Bit­te mit­brin­gen, falls vor­han­den Hand­schu­he, Müll­grei­fer oder aus­ran­gier­te Grill­zan­ge, Eimer/(Joghurt-)Eimerchen

Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei. Hier geht es zur Anmeldung.

Ansprech­part­ne­rin bei Fra­gen: Inga Mein­cke