Ökologie

Die Wiesn ist das größ­te Volks­fest der Welt. Wir möch­ten unser Augen­merk auf die Kli­ma­fol­gen len­ken, denn das Okto­ber­fest produziert 
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Ein Impuls­vor­trag zu einem span­nen­den The­ma oder Pro­jekt und ganz viel Raum für Aus­tausch und Gesprä­che – das ist der 
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Neu­er Ter­min: Kar­tof­fel­aka­de­mie am 26.4.2023 mit Dr. Kai Zos­se­der, Hydro­geo­lo­ge an der TU Mün­chen. Wann: 26.4.2023 19hWo: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstiftung, 
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Abfall erkun­den und Müll­tier­chen bau­en! Klein­müll­sam­meln mit Spaß und umwelt­päd­ago­gi­scher Beglei­tung am 22.04.2023, 15 – 17 Uhr Gemein­sam fischen wir Klein­müll aus 
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Kar­tof­fel­aka­de­mie am 25.5.2023: Das Zero Was­te-Kon­zept der Stadt Mün­chen – anspruchs­voll oder wenig ambi­tio­niert? Im ver­gan­ge­nen Jahr hat der Stadtrat 
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Die Kar­tof­fel­aka­de­mie als Demo­kra­tie­ca­fé am 15.6. wur­de wegen man­geln­der Betei­li­gung abge­sagt. Du möch­test etwas ver­än­dern, in dei­nem Umfeld, dei­nem Vier­tel? Die Brach­flä­chen in eurem Viertel 
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STADTRADELN in Mün­chen vom 19.6. bis 9.7.2023 Rund eine hal­be Mil­li­on Radler*innen haben sich bun­des­weit schon fürs dies­jäh­ri­ge STADTRADELN in 
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Hier könnt ihr euch für unse­ren Kin­der-Krea­tiv­work­shop am 2. August 2023 anmel­den. In unse­rem Work­shop machen wir es wie Mika: 
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Acker­bo­den – Boden des Jah­res +++ Lei­der muss die Ver­an­stal­tung wegen zu gerin­ger Teil­neh­mer­zahl abge­sagt wer­den +++ in Koope­ra­ti­on mit 
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Im Rah­men des letz­ten von Inga mit-initi­ier­ten Pro­jek­tes hat Miro Poferl bei der Elterni­ni “Die Bun­ten Knöp­fe e.V.” aus ihrem 
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#fairewiesn: Genuss, Gaudi und Nachhaltigkeit

Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V. und Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG sind Projektpartner*innen der Kam­pa­gne #fairewiesn

Die Wiesn ist das größ­te Volks­fest der Welt. Wir möch­ten unser Augen­merk auf die Kli­ma­fol­gen len­ken, denn das Okto­ber­fest pro­du­ziert in gut zwei Wochen die Emis­sio­nen einer gan­zen Groß­stadt, wie eine Stu­die der TUM in 2019 dar­stellt.1 In die­sem kur­zen Zeit­raum (zwei Wochen) wer­den 10-mal so viel Methan­emis­sio­nen pro­du­ziert wie die nord­ame­ri­ka­ni­sche Groß­stadt Boston.

Das ist nur ein Bei­spiel, wel­che Kli­ma­fol­gen das Okto­ber­fest ver­ur­sacht.
Muss das so blei­ben? Nicht zuletzt hat auch der Stadt­rat beschlos­sen, dass Mün­chen bis 2035 kli­ma­neu­tral sein soll. Die gro­ße Fra­ge lau­tet: Wie kön­nen wir Genuss, Gau­di und Nach­hal­tig­keit in Zukunft zusammenbekommen?

Ers­te Run­de – die Hendlsauerei

Dazu hat­ten wir bereits im Mai 2022 mit 30 Projektpartner*innen mit der Akti­on „Hendl­saue­rei – the Dark Side of the Wiesn“ auf dem Mari­en­platz auf die „wah­ren Kos­ten“ der Wiesn und ande­rer Groß­ver­an­stal­tun­gen in der Stadt auf­merk­sam gemacht und einen For­de­rungs­ka­ta­log an den Stadt­rat wei­ter­ge­reicht. 

Unse­re Forderungen:

  • Es braucht ziel­füh­ren­de Anrei­ze für vege­ta­ri­sche und vega­ne Speisen.
  • Öko­lo­gisch erzeug­te Lebens­mit­tel müs­sen ver­bind­lich und suk­zes­si­ve zum Stan­dard werden.
  • Bei der Aus­wahl der Lie­fer­be­trie­be sind stren­ge­re Kri­te­ri­en anzu­set­zen; denn regio­nal bedeu­tet nicht auto­ma­tisch öko­lo­gisch und nachhaltig.
  • Es braucht höhe­re Nach­hal­tig­keits­stan­dards, die für alle gelten.
  • Fai­re Arbeits­be­din­gun­gen müs­sen vom Acker bis zum Tel­ler ein­ge­hal­ten werden.
  • Die Prei­se für die Wiesnbesucher*innen sind fair zu kalkulieren.
  • Es braucht ein Kon­zept in Form einer Mach­bar­keits­stu­die für die Umsetzung.
  • Die Stadt soll den Auf­bau und die Pfle­ge bio­re­gio­na­ler Wert­schöp­fungs­ket­ten fördern.
  • Es ist ein Run­der Tisch mit den Projektpartner*innen, Entscheider*innen der Stadt und den Ver­an­stal­tern ein­zu­rich­ten, um gefor­der­te Zie­le Schritt für Schritt und prak­ti­ka­bel umzusetzen.

Zwei­te Run­de: #fairewiesn

Unse­re Bemü­hun­gen um eine fai­re Wiesn gehen zusam­men mit den Projektpartner*innen in die nächs­te Run­de! Unter dem Hash­tag #fairewiesn wird wäh­rend des Okto­ber­fests auf Social-Media (Insta­gram, Face­book, Lin­ke­dIn, You­tube) dar­auf­hin­ge­wie­sen, wie eine fai­re Wiesn in der Zukunft aus­se­hen könn­te. Beson­ders beim The­ma Ernäh­rung ist auf der Wiesn noch viel Luft nach oben.

Mach mit:

Zeig, dass auch Du hin­ter einer fai­ren, nach­hal­ti­gen Wiesn stehst und pos­te über Dei­ne Kanä­le mit dem Hash­tag #fairewiesn.
Du hast Ideen für eine nach­hal­ti­ge Wiesn oder Inter­es­san­tes beim Okto­ber­fest­be­such ent­deckt? Dann schick Fotos oder Kom­men­ta­re ger­ne auch an fairewiesn@m‑i-n.net.

Wir wün­schen euch eine tol­le und fried­li­che Wiesn!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu unter https://www.m‑i-n.net/faire-wiesn/

1https://www.theguardian.com/environment/2019/oct/27/oktoberfest-munich-methane-emissions-environment

Der Kartoffel-Dialog

Ein Impuls­vor­trag zu einem span­nen­den The­ma oder Pro­jekt und ganz viel Raum für Aus­tausch und Gesprä­che – das ist der Kar­tof­fel­dia­log. Ent­stan­den ist er aus der Initia­ti­ve zwei­er Ver­eins­mit­glie­der. Max und Mazi­ar wünsch­ten sich mehr Aus­tausch mit ande­ren Mit­glie­dern und setz­ten ihre Vor­stel­lun­gen in die Tat um. “Was beschäf­tigt dich? Wo steckst Du gera­de Dei­ne Ener­gie rein? An wel­chen Pro­jek­ten arbei­test du?” Das, so dach­ten sie sich, inter­es­siert bestimmt auch vie­le ande­re.

Die bei­den orga­ni­sie­ren dar­um ein Tref­fen in Prä­senz oder online, an jedem 3. Mitt­woch im Monat, bei dem jemand kurz und kna­ckig über eine aktu­el­le Lei­den­schaft erzählt. Im Anschluss besteht die Gele­gen­heit zu all­ge­mei­nem Aus­tausch und Ken­nen­ler­nen.

Beim ers­ten Kar­tof­fel­dia­log am 20. April 2022 berich­te­ten Mit­glie­der aus den AGs des Kar­tof­fel­kom­bi­nats. Im Mai schloß sich unser frü­he­rer Vor­stand Simon Scholl an, des­sen Lei­den­schaft der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft gilt.

Mit den The­men Crowd­fun­ding, Kom­bi­nats­bier, einem Besuch beim Mit­mach-Super­markt in Gie­sing, Infos über die Kar­tof­fel­fahrt, Bal­kon­kraft­wer­ken und Solar­spa­zier­gän­gen ging es wei­ter. Im Novem­ber erzähl­te Ralf Ran­del sehr bewe­gend von sei­ner Initia­ti­ve Pla­ta­nen­blatt, die seit 2012 nach den Prin­zi­pi­en der soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft auf Les­bos Oli­ven­öl erzeugt. Ja – genau das unbe­schreib­lich köst­li­che Oli­ven­öl, das wir beim Kar­tof­fel­kom­bi­nat bestel­len kön­nen (nicht immer, aber hof­fent­lich immer öfter…)

Mehr zu den bis­he­ri­gen The­men fin­det ihr in der Com­mu­ni­ty des Kar­tof­fel­kom­bi­nats. Wer Lust hat, selbst einen Impuls­vor­trag zu einem Lieb­lings­the­ma zu geben und dar­über anschlie­ßend zu dis­ku­tie­ren, kann sich gern bei Max und Mazi­ar melden.


Für 2023 sind schon fol­gen­de Mitt­wochs-Ter­mi­ne geplant: 25.1., 22.2. und 22.3., am bes­ten gleich vor­mer­ken.

Geothermie als Zukunftsenergie

Neu­er Ter­min: Kar­tof­fel­aka­de­mie am 26.4.2023 mit Dr. Kai Zos­se­der, Hydro­geo­lo­ge an der TU Mün­chen.

Wann: 26.4.2023 19h
Wo: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstif­tung, Dai­ser­str. 15 Rgb.

Anmel­dung unter Geo­ther­mie-Abend 26.4.

Der wegen Krank­heit abge­sag­te Febru­ar-Ter­min wird am 26.4.2023 nachgeholt! 

Zwei bis drei Kilo­me­ter muss man schon in die Erde gra­ben: So tief lie­gen was­ser­füh­ren­de Schich­ten, die vom Erd­in­ne­ren auf­ge­heizt wer­den. Die­ses hei­ße Was­ser kann man zum Hei­zen nut­zen. Man muss es dazu an die Erd­ober­flä­che brin­gen, ein auf­wän­di­ger Pro­zess, doch in der Bun­des­re­pu­blik könn­ten wir damit unse­ren gesam­ten Wär­me­be­darf decken. Welt­weit wür­de die Geo­ther­mie dafür rein rech­ne­risch 100.000 Jah­re rei­chen. Aber nur ein klei­ner Teil der Erd­wär­me ist tech­nisch nutz­bar, und bis­her weiß nie­mand so genau, wie sich eine Mas­sen­nut­zung auf die Erd­krus­te aus­wir­ken würde.

Jeden­falls ist die rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­quel­le zum Hei­zen, zum Küh­len, zur Erzeu­gung von elek­tri­schem Strom oder in der Kraft-Wär­me-Kopp­lung ein­setz­bar. Sie wird seit der Novel­lie­rung des Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Geset­zes (EEG) 2012 deut­lich höher geför­dert als vor­her. Dadurch kön­nen auch mehr Pri­vat­haus­hal­te in den Genuss der Erd­wär­me kom­men. Doch hier gibt es zahl­rei­che Hin­der­nis­se und noch eini­gen Klärungsbedarf.

Die Wei­chen sind aller­dings gestellt – in Rich­tung Zukunft. “Wär­me­wen­de” ist nur eins der Stich­wor­te, unter denen man hier fün­dig wird und die bun­des­weit zahl­rei­che Akteu­re aufweisen.

Geo­ther­mie­kraft­werk Frei­ham. Quel­le: Stadt­wer­ke München

Auch die Stadt Mün­chen hat seit 2004 schon eine Rei­he Geo­ther­mie­kraft­wer­ke in und um Mün­chen errich­tet: in Riem, Send­ling, Frei­ham, dem­nächst am Michae­li­bad, und auch in Sau­er­lach, Unter­schleiß­heim, Unter­föh­ring, Pul­lach, Grün­wald, etc.

Dazu die Stadt­wer­ke Mün­chen auf www.swm.de:

Die geo­lo­gi­schen Vor­aus­set­zun­gen für die Nut­zung der Geo­ther­mie sind in Mün­chen und der Regi­on aus­ge­zeich­net. Tief unter der Stadt befin­det sich ein rie­si­ger Vor­rat hei­ßen Ther­mal­was­sers. Dar­aus kön­nen wir umwelt­freund­lich Wär­me gewin­nen – und süd­lich von Mün­chen, wo die Tem­pe­ra­tu­ren noch höher sind, sogar noch zusätz­lich Strom.

Über Boh­run­gen wird das hei­ße Was­ser an die Ober­flä­che gepumpt und über Wär­me­tau­scher gelei­tet, wobei die dabei ent­zo­ge­ne Ener­gie auf ein Fern­wär­me­netz über­tra­gen wird. Das abge­kühl­te Ther­mal­was­ser wird über Injek­ti­ons­boh­run­gen wie­der in die­sel­ben Schich­ten zurückgeführt.”

Die Details, aber auch die Hin­der­nis­se und Nach­tei­le bei die­ser Schatz­su­che in der Erde wird uns Dr. Kai Zos­se­der ver­ra­ten – wir haben schon eine lan­ge Fragenliste!

Was wir Menschen so fallen lassen…

Abfall erkun­den und Müll­tier­chen bau­en! Klein­müll­sam­meln mit Spaß und umwelt­päd­ago­gi­scher Beglei­tung am 22.04.2023, 15 – 17 Uhr

Gemein­sam fischen wir Klein­müll aus der Grün­an­la­ge Bai­er­brun­ner Stra­ße und ver­wan­deln ihn in etwas Schö­nes. Was übrig bleibt, wan­dert als Wert­stoff in den Recyclingkreislauf.

Wir wie­gen und/oder zäh­len und doku­men­tie­ren unse­re Müll­ern­te – wie groß sie wohl sein wird? Und was pas­siert mit unse­rem Abfall, nach­dem wir ihn fal­len gelas­sen haben? Hat er Aus­wir­kun­gen auf uns und unse­re Tie­re, Pflan­zen, Böden? Das erkun­den wir gemein­sam mit Vero­ni­ka Wes­ter­mei­er, erfah­re­ne LVB-Natur­kin­der­grup­pen­lei­te­rin und Umwelt­bil­dungs­re­fe­ren­tin mit einem Fai­ble für die wil­den Ecken unse­rer Großstadt.

Eine Ver­an­stal­tung aus unse­rer Pro­jekt­rei­he „Auf den Tep­pich gekehrt!“ im Rah­men der The­men­wo­che WALD im Stadt­be­zirk 19: Hier der Fly­er.

Was? Klein­müll­sam­meln mit Spaß und umwelt­päd­ago­gi­scher Begleitung

Wann? Sams­tag, 22. April 2023, 15 bis 17 Uhr

Wo? Grün­an­la­ge Bai­er­brun­ner Stra­ße; Treff­punkt: Bahn­un­ter­füh­rung beim S‑Bahnhof Siemenswerke

Wer kann mit­ma­chen? Fami­li­en mit Kin­dern, Erwach­se­ne, Jugend­li­che (Teil­neh­mer­zahl: 16)

Ver­an­stal­ter Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e. V.

Umwelt­päd­ago­gi­sche Beglei­tung Vero­ni­ka Westermeier

Bit­te mit­brin­gen, falls vor­han­den Hand­schu­he, Müll­grei­fer oder aus­ran­gier­te Grill­zan­ge, Eimer/(Joghurt-)Eimerchen

Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei. Hier geht es zur Anmeldung.

Ansprech­part­ne­rin bei Fra­gen: Inga Mein­cke

Zero Waste City München?

Kar­tof­fel­aka­de­mie am 25.5.2023: Das Zero Was­te-Kon­zept der Stadt Mün­chen – anspruchs­voll oder wenig ambitioniert?

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat der Stadt­rat der Lan­des­haupt­stadt (LH) Mün­chen ein umfas­sen­des Zero Was­te-Kon­zept beschlos­sen. Die Zie­le des Kon­zep­tes sind die Ver­rin­ge­rung der Abfäl­le aus Haus­hal­ten um 15% und die Redu­zie­rung der Rest­müll­men­ge um 35% bis 2035. Dar­über hin­aus sol­len alle Akteur*innen in Mün­chen für das The­ma Zero Was­te sen­si­bi­li­siert wer­den. Die­se Zie­le sol­len durch die Umset­zung von initi­al rund 100 Zero Was­te-Maß­nah­men umge­setzt wer­den, die in einem stadt­wei­ten par­ti­zi­pa­ti­ven Pro­zess erar­bei­tet wurden.

Aus Sicht der Vertreter*innen von „Das Bes­se­re Müll­kon­zept Bay­ern e.V.“ ist das Zero-Was­te-Pro­gramm der Stadt im bay­ern­wei­ten Ver­gleich wenig ambi­tio­niert. Sie sehen ins­be­son­de­re beim Bio­ab­fall und bei der Samm­lung von Ver­pa­ckun­gen noch deut­li­che Opti­mie­rungs­po­ten­tia­le.

Wie rea­lis­tisch sind die­se Opti­mie­rungs­po­ten­tia­le? Sind die Zie­le der Stadt Mün­chen wirk­lich nicht ambi­tio­niert genug? Wie pas­sen die Ver­glei­che mit ande­ren baye­ri­schen Städten?

Die MIN (Münch­ner Initia­ti­ve Nach­hal­tig­keit), Die Umwelt-Aka­de­mie e.V. und der Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V. laden ein zu einer Kar­tof­fel­aka­de­mie:
Das Zero Was­te-Kon­zept der Stadt Mün­chen – anspruchs­voll oder wenig ambi­tio­niert?
Wir ver­schaf­fen uns einen Über­blick durch drei Impuls­re­fe­ra­te:
- Hel­mut Schmidt, ehe­ma­li­ger Werk­lei­ter des AWM, Vor­stand bei der Umwelt-Aka­de­mie: Ent­wick­lung der Abfall­wirt­schaft in Mün­chen seit 1990
-Hel­ga Seitz, Pro­jekt­lei­tung Zero Was­te, AWM: Das Zero Was­te-Kon­zept der LH Mün­chen
-Josef Metz­ger, Das Bes­se­re Müll­kon­zept Bay­ern e.V.: Kri­ti­sche Wür­di­gung des Zero Was­te-Kon­zep­tes der LH Mün­chen
Im Anschluss wer­den wir mit den Referent*innen dis­ku­tie­ren und aus­lo­ten, wie rea­lis­tisch die Zie­le der Stadt wirk­lich sind und wo nach­ge­bes­sert wer­den muss.

Ter­min: 25.5.2023 um 19 Uhr
Ort: Die Hybrid-Ver­an­stal­tung fin­det online sowie in den Räu­men der anstif­tung, Dai­ser­str. 15/Rgb., 81371 Mün­chen (ca. 40 Plät­ze), statt. Wir bit­ten in bei­den Fäl­len um Anmeldung.

Hier geht es zur Anmeldung

Demokratiecafé am 15.6. – Termin abgesagt

Die Kar­tof­fel­aka­de­mie als Demo­kra­tie­ca­fé am 15.6. wur­de wegen man­geln­der Betei­li­gung abgesagt.

Du möch­test etwas ver­än­dern, in dei­nem Umfeld, dei­nem Vier­tel? Die Brach­flä­chen in eurem Vier­tel begrü­nen? Oder ein Repair­Ca­fé grün­den? Du hast ein Lieb­lings­pro­jekt, eine Idee, die du immer schon ver­wirk­li­chen woll­test, aber es fehlt an der nöti­gen Moti­va­ti­on und Unter­stüt­zung?

Dann ist ein Demo­kra­tie­ca­fé wahr­schein­lich genau das Rich­ti­ge für dich! Bring dein Pro­jekt, dei­ne Idee mit und denk mit ande­ren Teilnehmer*innen dar­über nach, wie es gestar­tet wer­den kann. Viel­leicht habt ihr ähn­li­che Ideen und könnt Ener­gie und Kräf­te bün­deln und gemein­sam etwas auf den Weg brin­gen. Dabei lernst du ande­re aus dei­nem Vier­tel – oder Genoss*innen aus dem Kar­tof­fel­kom­bi­nat – ken­nen, und auch, was sie bewegt.

Was der Ein­zel­ne sich viel­leicht nicht zutraut, kön­nen meh­re­re zusam­men schaf­fen. Zuhö­ren, ein­an­der ver­ste­hen und mit­ein­an­der han­deln kann hier prak­ti­ziert und geübt wer­den. So för­dert das Demo­kra­tie­ca­fé auch die poli­ti­sche Betei­li­gung und hilft uns, unser Lebens­um­feld aktiv mit­zu­ge­stal­ten, anstatt nur Zuschau­er zu sein.

Wir laden ein zu einer Kar­tof­fel­aka­de­mie als Demo­kra­tie­ca­fé – sei dabei und wer­de aktiv!

Ter­min: Don­ners­tag, 15.6.2023 um 19:00 – ca. 22:00 Uhr
Ort: anstif­tung, Dai­ser­str. 15/Rgb., Mün­chen
Mode­ra­ti­on: Robert Jen­de, anstiftun

Wir tra­gen unse­re Ideen zusam­men, schau­en, was sich für Pro­jek­te for­mie­ren und wer sich dafür ein­brin­gen möch­te. Wir wol­len an die­sem Abend min­des­tens ein gemein­sa­mes Pro­jekt für die Zukunft star­ten und wei­ter­ver­fol­gen.

STADTRADELN mit dem Team Kartoffelkombinat!

Foto: STADTRADELN ©Kli­ma-Bünd­nis

STADTRADELN in Mün­chen vom 19.6. bis 9.7.2023

Rund eine hal­be Mil­li­on Radler*innen haben sich bun­des­weit schon fürs dies­jäh­ri­ge STADTRADELN in ihren Teams gemel­det. Sie alle wol­len die posi­ti­ven Sei­ten des Radelns demons­trie­ren: Kli­ma­schutz, Lärm­min­de­rung, weni­ger Fein­staub, akti­ve Gesund­heits­för­de­rung, eine lebens­wer­te Umge­bung, und mehr Geld im Porte­mon­naie durch gespar­te Ben­zin­kos­ten. Alle, die in Mün­chen woh­nen, arbei­ten, einem Ver­ein ange­hö­ren oder eine (Hoch-)Schule besu­chen, kön­nen für die Kom­mu­ne Mün­chen mit­ma­chen und umwelt­freund­li­che Kilo­me­ter sam­meln – auch per App. Natür­lich gibt es wie­der Prei­se zu gewin­nen. Mehr Infos unter STADTRADELN.

Der Ver­ein des Kar­tof­fel­kom­bi­nats hat auch die­ses Jahr wie­der ein “Team Kar­tof­fel­kom­bi­nat” ange­mel­det. Ihr fin­det uns unter STADTRADELN Mün­chen. Unser Team-Cap­tain ist Clau­dia Braun, die Geschäfts­füh­re­rin des Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V.

Unsere Tiere und Pflanzen brauchen deine guten Ideen!

Kinder-Kreativworkshop am 2.8.23 mit Miro Poferl

In Miros Kin­der­buch Aaah, die­se Men­schen! Und wie sie mit ihren Ideen fast alles ver­saut hät­ten … Aber nur fast! befreun­det sich ein Vogel­kind mit dem Men­schen­kind Mika. Schlech­ter Umgang, fin­den die Vogel­el­tern, und sind alles ande­re als begeis­tert: Die­sen Men­schen fällt doch stän­dig etwas Neu­es ein – bis man schließ­lich den Wald vor lau­ter Häu­sern nicht mehr sieht! Und wo soll Vogel da denn noch sein Nest hinbauen??

Aber das Vogel­kind denkt: Wenn Mika ein Mensch ist und Men­schen dau­ernd neue Ideen haben – dann hat Mika sicher eine Idee, die uns Tie­ren guttut!

In unse­rem Work­shop machen wir es wie Mika: Wir ver­su­chen, die Welt ein­mal mit Nicht­men­schen­au­gen zu sehen! Was könn­te den ande­ren Lebe­we­sen in unse­rer Nach­bar­schaft gefal­len? Was brau­chen sie? Kön­nen wir viel­leicht etwas für sie in unse­rer Umge­bung verändern?

Sicher habt ihr ganz vie­le Ideen dazu. Mit Stift, Papier, Kar­ton und selbst­ge­mach­ten Stem­peln setzt ihr eure Ideen krea­tiv um und macht sie für ande­re sicht­bar – zum Bei­spiel als Auf­kle­ber, But­tons oder Postkarten.

Ihr seid zwi­schen 6 und 10 und habt Lust, mit­zu­ma­chen? Dann kommt in der ers­ten Feri­en­wo­che am Mitt­woch, den 2.8., von 13:30 bis 16:30 in die Dai­ser­stra­ße 15, Sou­ter­rain (lei­der nicht bar­rie­re­frei) im Rück­ge­bäu­de. Der Work­shop-Besuch ist kos­ten­frei. Der Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Ver­ein freut sich über eure Anmeldung!

© Miro Poferl

Kartoffelakademie am 30.11.2023

Acker­bo­den – Boden des Jahres

in Koope­ra­ti­on mit der Lan­des­ver­ei­ni­gung für den öko­lo­gi­schen Land­bau in Bay­ern e.V. (LVÖ) prä­sen­tie­ren der Kar­tof­fel­kom­bi­nat e.V. und die Kar­tof­fel­kom­bi­nat e.G. gemein­sam mit dem Münch­ner Ernäh­rungs­ra­te (MER) im Rah­men des Münch­ner Kli­ma­herbs­tes einen Kar­tof­fel­aka­de­mie­abend in der Mün­che­ner Tier­park­schu­le Hel­la­brunn.

Wann: 30.11.2023 19 Uhr
Wo: Tier­park­schu­le Hel­la­brunn, Schlicht­weg 13, 81543 München 

Anmel­dung unter Acker­bo­den – Boden des Jahres

Acker­bo­den ist knapp, beson­ders im Münch­ner Umland, und wird inten­siv genutzt. In Land­wirt­schaft, Poli­tik und Gesell­schaft wächst das Bewusst­sein, dass wir mit unse­ren Acker­bö­den scho­nen­der umge­hen müs­sen, damit sie unser Über­le­ben dau­er­haft sichern kön­nen. Was Humus­auf­bau, das soge­nann­te Boden­nah­rungs­netz und kli­ma­re­si­li­en­te Böden mit Kli­ma­schutz zu tun haben, bringt uns Hans Schie­fe­reder, Lei­ter der Boden­prak­ti­ker­kur­se in Süd­bay­ern, näher. Des Wei­te­ren wer­den Acker­bö­den auch zur Ener­gie­ge­win­nung durch Pho­to­vol­ta­ik genutzt. Wie sich dazu der Bio­land­bau posi­tio­niert, erklärt uns Maria Hohe­nes­ter, Geschäfts­füh­re­rin der LVÖ, in einem Impuls­vor­trag. Anschlie­ßend dis­ku­tie­ren wir gemein­sam die Fra­ge was es für eine nach­hal­ti­ge Nut­zung unse­rer Böden braucht.

*Die Ver­an­stal­tung war im Rah­men des Münch­ner Kli­ma­herbs­tes 2023 geplant, konn­te wegen Erkran­kung des Refe­ren­ten nicht statt­fin­den und wird nun in der Tier­park­schu­le nachgeholt.*

Wir freu­en uns mit den Vor­tra­gen­den über eine Teil­nah­me vor Ort. Online­t­eil­nah­me ist auch möglich.

Foto von Rick van der Haar auf Unsplash

Die Bunten Knöpfe e.V.” entdecken die Großstadtwildnis

Lesung und Work­shop „Ah, die­se Men­schen! Und wie sie mit ihren Ideen fast alles ver­saut hät­ten…!“ mit Miro Poferl 

Eines der letz­ten von Inga mit-initi­ier­ten Pro­jek­te war zum The­ma “Groß­stadt­wild­nis”.
Am 18. und 20. Juni 2024 fan­den nun bei der Eltern­in­itia­ti­ve “Die Bun­ten Knöp­fe e.V.” – einer Mit­tags­be­treu­ung an der Grund­schu­le Gra­fin­ger­stra­ße – jeweils eine Lesung mit Work­shop für die Grund­schul­kin­der statt.

Bereits vor dem “gro­ßen Tag” beschäf­tig­ten sich die Kin­der inten­siv mit drei Wild­tie­ren aus unse­rer städ­ti­schen Umge­bung: Amsel, Bie­ne und Regenwurm. 

Dafür hat­te Miro Poferl der Mit­tags­be­treu­ung lie­be­voll gestal­te­te Bild­kar­ten zur Ver­fü­gung gestellt.

33 Kin­der – mit 17 ver­schie­de­nen Mut­ter­spra­chen! – lausch­ten Miro dann gespannt, als sie aus ihrem Buch “Aaaah, die­se Men­schen! Und wie sie mit ihren Idee fast alles ver­saut hät­ten…!” vor­las. Vor allem die älte­ren Kin­der waren von der Col­la­ge-Tech­nik der Bil­der fasziniert.

Anschlie­ßend durf­ten die Kin­der – auf­ge­teilt in zwei Grup­pen und unter­stützt von jeweils zwei Betreue­rin­nen der “Bun­ten Knöp­fe” – mit den bereit­lie­gen­den Mate­ria­li­en selbst ein Pos­ter über ein Wild­tier in der Groß­stadt gestal­ten und beschrei­ben, was das Tier braucht, damit es ihm in unse­rer Nach­bar­schaft gut geht. 

Die von Miro bereit­ge­stell­ten Map­pen mit groß beschrif­te­ten Fotos und Infor­ma­tio­nen zu den Tie­ren boten vie­le Anre­gun­gen und hal­fen Details zu klären.

Mit Foto­kar­tons für die Pla­ka­te, bun­tem Ton­pa­pier für Kol­la­gen, Holz­mal­stif­ten, Filz­stif­ten, Wachs­mal­krei­den ging es ans Gestal­ten. Die Erwach­se­nen beglei­te­ten, ermu­tig­ten und boten Gestal­tungs­vor­schlä­ge an, wenn die Flut der Ideen und Mate­ria­li­en überwältigte. 

Die Gro­ßen ent­schie­den sich neben Amsel, Bie­ne und Regen­wurm auch noch für die Spin­ne, die Wes­pe, den Fuchs und ein – offen­sicht­lich von Man­gas inspi­rier­tes – Kaninchen.

Den Klei­nen hat­te es vor allem die Col­la­ge­tech­nik ange­tan. Sie schnit­ten flei­ßig aus, mal­ten und kleb­ten “ihr Wild­tier”. Vie­le ent­de­cken die Leucht­kraft der Wachs­mal­krei­den neu: 

Ste­fa­nie Haydn von Bun­te Knöp­fe e.V. fasst den krea­ti­ven und lehr­rei­chen Nach­mit­tag zusammen:

Es ist gelun­gen, bei den Kin­dern eine Acht­sam­keit für die Wild­tie­re in unse­rer Groß­stadt zu wecken – sie wer­den sich an die ein­drück­li­chen Bil­der erin­nern, wenn sie beim nächs­ten Regen einen Regen­wurm von der Stra­ße in die Wie­se set­zen. Mit Hil­fe der Work­shops konn­ten wir einen gro­ßen Bei­trag für die Bil­dung und Ent­wick­lung der Kin­der leis­ten, die vor­wie­gend aus bil­dungs­fer­nen Migran­ten­fa­mi­li­en stammen.”

Die „Bun­ten Knöp­fe“ bedan­ken sich sehr herz­lich bei Inga Mein­cke (in memo­ri­am), Ste­pha­nie Hirn und Caro­li­ne Decker vom Kar­tof­fel­kom­bi­nat – Der Ver­ein e.V. für die Ideen zu die­sem Pro­jekt!
Ins­be­son­de­re Ingas Ein­satz für die Finan­zie­rung über die Stif­tung der Spar­da Bank hat das Pro­jekt erst ermöglicht.