Transformation

Immer mehr Men­schen klop­fen an unse­re Tür und fra­gen nach bera­ten­der Unter­stüt­zung bei der Neu­grün­dung einer soli­da­risch orga­ni­sier­ten Genos­sen­schaft. Da 
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Die Neu­grün­dung einer Gemü­se-Genos­sen­schaft in einem neu ent­ste­hen­den Wohn­vier­tel in Mün­chen-Ost ist in Pla­nung. Unser Grün­dungs­kon­zept haben wir bereits auf 
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Im März 2019 fand das ers­te Netz­werktref­fen mit Ver­tre­tern von „soli­da­risch land­wirt­schaf­ten­den“ Genos­sen­schaf­ten für einen Zeit­raum von 3 Tagen statt. 
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Die Digi­ta­li­sie­rung all unse­rer Lebens­be­rei­che wird mas­siv poli­tisch, öko­no­misch und medi­al vor­an­ge­trie­ben. Gleich­zei­tig kon­zen­trie­ren sich die dar­aus ent­ste­hen­de Flut an 
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Bei­spiel Münch­ner Ernäh­rungs­rat Exem­pla­risch für den Schul­ter­schluss des Kar­tof­fel­kom­bi­nats mit vie­len ande­ren zivil­ge­sell­schaft­li­chen Initia­ti­ven in Mün­chen ist an die­ser Stelle 
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STADTRADELN in Mün­chen vom 19.6. bis 9.7.2023 Rund eine hal­be Mil­li­on Radler*innen haben sich bun­des­weit schon fürs dies­jäh­ri­ge STADTRADELN in 
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Don­ners­tag, 19.9.2024; Refe­ren­tin: Dr. Chris­ta Mül­ler, Sozio­lo­gin, Lei­te­rin der anstif­tung, München 
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Diens­tag, 15.10.2024; Refe­ren­tin: Ali­ne Pron­net, FFB 
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Don­ners­tag, 21.11.2024; Refe­ren­tin: Bar­ba­ra Graf, FARN, Berlin 
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Don­ners­tag, 12.12.2024; Refe­ren­tin: Tini Hes­se und Rai­ner Höll 
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Praxishandbuch für SoLaWi-Genossenschaften

Immer mehr Men­schen klop­fen an unse­re Tür und fra­gen nach bera­ten­der Unter­stüt­zung bei der Neu­grün­dung einer soli­da­risch orga­ni­sier­ten Genos­sen­schaft. Da wir es von unse­ren Kapa­zi­tä­ten her nicht schaf­fen, die­se Initia­ti­ven in dem Maße zu unter­stüt­zen, wie wir es ger­ne tun wür­den, sind wir gera­de bei der Ent­wick­lung eines Pra­xis­hand­buchs. Die­ses soll (neue) Akteu­re der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft in die Lage ver­set­zen, das trans­for­ma­ti­ve Poten­ti­al die­ser Wirt­schafts­wei­se mög­lichst sys­te­ma­tisch, effi­zi­ent und erfolg­reich in einem jeweils neu­en Kon­text umzu­set­zen. Dazu wer­den die Ansät­ze und Ideen der Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG und der Genos­sen­schaf­ten, die sich nach dem Vor­bild der Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG eigen­stän­dig gegrün­det haben, zusam­men­ge­tra­gen und weiterentwickelt. 

Durch die­ses leicht zugäng­li­che Ange­bot wird die hori­zon­ta­le Ver­viel­fäl­ti­gung die­ser wirt­schaft­lich und sozi­al sta­bi­len Unter­neh­mens­form geför­dert und stellt damit einen rele­van­ten Ansatz­punkt für die Trans­for­ma­ti­on des kon­ven­tio­nel­len Ernäh­rungs­sys­tems dar. Die Kos­ten und Risi­ken bei der Grün­dung neu­er SoLa­Wi-Initia­ti­ven sin­ken und Lern­pro­zes­se wer­den erleich­tert. Die sozia­le Wir­kung die­ser soli­da­ri­schen Wirt­schafts­form und die Anzahl der Begüns­tig­ten die­ser nach­hal­ti­gen regio­na­len Lebens­mit­tel­ver­sor­gung stei­gen und natür­li­che Lebens­grund­la­gen der Städ­te und deren Umlan­des wer­den erhal­ten. Die­ses Pro­jekt wird durch die Land­wirt­schaft­li­che Ren­ten­bank gefördert.

Impulsgeber für Neugründungen

Die Neu­grün­dung einer Gemü­se-Genos­sen­schaft in einem neu ent­ste­hen­den Wohn­vier­tel in Mün­chen-Ost ist in Pla­nung. Unser Grün­dungs­kon­zept haben wir bereits auf Ver­an­stal­tun­gen den Bewohner*innen des Wohn­vier­tels vor­ge­stellt und wir sind wei­ter­hin dabei, unse­re Initia­ti­ve bekann­ter zu machen und die Men­schen dafür zu gewin­nen. Umso erfreu­li­cher ist es, dass unser Vor­ha­ben von den Bau­her­ren und der Quar­tiers­ge­nos­sen­schaft des Wohn­vier­tels aktiv unter­stützt wird.

Initiator neuer Netzwerke

Im März 2019 fand das ers­te Netz­werktref­fen mit Ver­tre­tern von „soli­da­risch land­wirt­schaf­ten­den“ Genos­sen­schaf­ten für einen Zeit­raum von 3 Tagen statt. Ver­tre­ten waren Kar­tof­fel­kom­bi­nat (seit 2012), Bio­top Ober­land aus Leng­gries (seit 2015), dem Wir­Gar­ten Lüne­burg (seit 2017), der Koope­ra­ti­ve aus Frank­furt (seit 2018), Plan­tA­ge aus Ber­lin (seit 2019), die Soli­dar­re­gi­on Pforzhein-Enz, SoLa­Wi beim Kainz­l­bau­er aus Bad Endorf sowie das Regio­nal­kol­lek­tiv aus Lands­hut. Ziel des Netz­werktref­fens war es sich per­sön­lich ken­nen­zu­ler­nen, sich von den unter­schied­li­chen Ansät­zen und Ent­wick­lungs­schrit­ten der Genos­sen­schaf­ten inspi­rie­ren zu las­sen und sich über mög­li­che zukünf­ti­ge Koope­ra­ti­ons­fel­der aus­zu­tau­schen. Orga­ni­siert und ein­ge­la­den hat­te der Kar­tof­fel­kom­bi­nat-Ver­ein mit groß­zü­gi­ger finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung von RENN.süd.

Das Fazit die­ses ers­ten Netz­werktref­fens war durch und durch posi­tiv. Es wur­den vie­le neue Freund­schaf­ten geknüpft und es wur­de ver­ab­re­det, eine Online-Platt­form für den akti­ven Aus­tausch unter den Netzwerkteilnehmer*innen auf­zu­set­zen. Auch regel­mä­ßi­ge Tele­fon­kon­fe­ren­zen und wei­te­re Netz­werktref­fen wur­den beschlos­sen. Und es wur­de sogar über die Grün­dung eines eige­nen Prü­fungs­ver­ban­des für genos­sen­schaft­lich orga­ni­sier­te SoLa­Wis sowie den Auf­bau eines Bera­ter-Netz­werks für Fra­gen der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung nachgedacht.

Der­zeit sind wir dabei die­ses ent­ste­hen­de Netz­werk wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, indem wir in einen inten­si­ven Aus­tausch mit ande­ren Sola­wi-Genos­sen­schaf­ten tre­ten, deren unter­schied­li­che Erfolgs­stra­te­gien (z.B. zu Finan­zie­rung, Anbau, Logis­tik, Gemein­schafts­bil­dung) zusam­men­füh­ren und auf einer Home­page por­trä­tie­ren. Dies soll nicht nur Syn­er­gien zwi­schen bestehen­den Sola­wi-Genos­sen­schaf­ten schaf­fen, son­dern auch Neu­grün­dun­gen erleichtern.

Das nächs­te Netz­werktref­fen rückt auch immer näher. Es fin­det vom 20. – 22. März 2020 in Leip­zig statt und soll die­ses Mal um eine gro­ße öffent­li­che Kick-off Ver­an­stal­tung mit inter­ak­ti­ven Work­shops und Podi­ums­dis­kus­sio­nen mit Expert*innen aus der Sola­wi- und Genos­sen­schafts­be­we­gung erwei­tert werden.

Konzernfreie IT

Die Digi­ta­li­sie­rung all unse­rer Lebens­be­rei­che wird mas­siv poli­tisch, öko­no­misch und medi­al vor­an­ge­trie­ben. Gleich­zei­tig kon­zen­trie­ren sich die dar­aus ent­ste­hen­de Flut an Daten – pro­pa­giert als „wert­volls­ter Roh­stoff“ des 21. Jahr­hun­derts – über jeden ein­zel­nen Aspekts unse­res Lebens in den Hän­den immer grö­ßer wer­den­der IT-Kon­zer­ne im Sili­con Val­ley. Und die­se Hand­voll Kon­zer­ne nut­zen und per­fek­tio­nie­ren die Daten­nut­zung mit­hil­fe von Künst­li­cher Intel­li­genz im Sin­ne ihrer Grund­lo­gik – aus Geld mehr Geld zu machen, damit aus Macht mehr Macht zu machen und damit aus Kon­trol­le über die Men­schen bzw. “glä­ser­nen Kon­su­men­ten” mehr Kon­trol­le zu machen. Auch ange­sichts des welt­wei­ten (Wieder-)Aufkommens auto­ri­tä­rer poli­ti­scher Bewe­gun­gen, ist die­se fort­wäh­ren­de Kon­zen­tra­ti­on von Daten besorg­nis­er­re­gend. Denn was pas­siert in einer nicht so unwahr­schein­li­chen Zukunft, wenn auto­ri­tä­re Staa­ten die­se Kon­zer­ne dazu zwin­gen, ihre akku­mu­lier­te Fül­le an Daten mit ihnen zu tei­len, um den Weg für all­ge­gen­wär­ti­ge staat­li­che Über­wa­chung und Kon­trol­le der Bürger*innen frei zu machen? His­to­risch betrach­tet waren Staa­ten und Kon­zer­ne bzw. poli­ti­sche und öko­no­mi­sche Macht schon immer eng mit­ein­an­der ver­bun­den. All das wirft Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen auf, die wir heu­te nur ansatz­wei­se erah­nen können.

Der Ver­ein ver­sucht hier einen ers­ten Schritt zu machen, indem er eine kon­zern­freie IT-Infra­struk­tur för­dern und für immer mehr Men­schen ver­füg­bar machen will. Denn Open Source Soft­ware gibt es ja, sie muss nur genutzt wer­den. So set­zen wir bei­spiels­wei­se beim KK-Forum und bei unse­rer Mit­glie­der­ver­wal­tung kon­se­quent auf Open-Source Soft­ware, und nut­zen die­se ganz KK-kon­form kon­zern­frei.
Bei unse­rem Sola­wi-Netz­werktref­fen ent­stand die Visi­on, ein Open Source Soft­ware-Paket zu schnü­ren, um ande­ren soli­da­risch land­wirt­schaf­ten­den Orga­ni­sa­tio­nen Werk­zeu­ge für Ihre Arbeit an die Hand geben zu können. 

Zudem wol­len wir Ver­an­stal­tun­gen durch­füh­ren, um den Zugang zu und die Vor­tei­le von Open-Source-Soft­ware einer brei­te­ren Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen, z.B. im Rah­men unse­rer Kar­tof­fel­ka­de­mie oder als Workshop.

Open Source Soft­ware ist manch­mal anders, manch­mal bes­ser und manch­mal schlech­ter als die eta­blier­ten Kon­zern-Soft­wares. Aber ange­sichts der oben beschrie­be­nen Ent­wick­lun­gen soll­ten wir uns zwei­mal über­le­gen, ob weni­ger Bequem­lich­keit und Nut­zungs­mög­lich­kei­ten nicht doch ein annehm­ba­rer Preis ist. 

Bündnisse

Beispiel Münchner Ernährungsrat

Exem­pla­risch für den Schul­ter­schluss des Kar­tof­fel­kom­bi­nats mit vie­len ande­ren zivil­ge­sell­schaft­li­chen Initia­ti­ven in Mün­chen ist an die­ser Stel­le vor allem der neu gegrün­de­te Münch­ner Ernäh­rungs­rat zu nen­nen. Er ist ein unab­hän­gi­ges Bünd­nis von Akteur*innen aus den unter­schied­lichs­ten gesell­schaft­li­chen Berei­chen, von Zivil­ge­sell­schaft, Ver­wal­tung und Poli­tik bis hin zu Wirt­schaft, Bil­dung und Wis­sen­schaft. Ziel des Münch­ner Ernäh­rungs­ra­tes ist es, in Mün­chen „ein resi­li­en­tes, gerech­tes und gemein­wohl­ori­en­tier­tes Ernäh­rungs­sys­tem zu eta­blie­ren, durch das sai­so­na­le und regio­na­le Lebens­mit­tel aus fai­rer und ökologischer/nachhaltiger Her­stel­lung sowie art­ge­rech­ter Tier­hal­tung geför­dert wer­den“. Die­se Zie­le unter­stützt das Kar­tof­fel­kom­bi­nat natür­lich voll und ganz, wes­we­gen wir unse­ren Ver­eins­vor­stand Jür­gen Mül­ler (rechts im Bild) zur Zeit ger­ne ent­beh­ren, um das Team des Ernäh­rungs­ra­tes, den er für den KK eV mit initi­iert hat, zu ver­stär­ken.
HIER Hier fin­det Ihr eine Impres­si­on von der Auf­takt­ver­an­stal­tung des Münch­ner Ernäh­rungs­ra­tes am 13. März 2019.

STADTRADELN mit dem Team Kartoffelkombinat!

Foto: STADTRADELN ©Kli­ma-Bünd­nis

STADTRADELN in Mün­chen vom 19.6. bis 9.7.2023

Rund eine hal­be Mil­li­on Radler*innen haben sich bun­des­weit schon fürs dies­jäh­ri­ge STADTRADELN in ihren Teams gemel­det. Sie alle wol­len die posi­ti­ven Sei­ten des Radelns demons­trie­ren: Kli­ma­schutz, Lärm­min­de­rung, weni­ger Fein­staub, akti­ve Gesund­heits­för­de­rung, eine lebens­wer­te Umge­bung, und mehr Geld im Porte­mon­naie durch gespar­te Ben­zin­kos­ten. Alle, die in Mün­chen woh­nen, arbei­ten, einem Ver­ein ange­hö­ren oder eine (Hoch-)Schule besu­chen, kön­nen für die Kom­mu­ne Mün­chen mit­ma­chen und umwelt­freund­li­che Kilo­me­ter sam­meln – auch per App. Natür­lich gibt es wie­der Prei­se zu gewin­nen. Mehr Infos unter STADTRADELN.

Der Ver­ein des Kar­tof­fel­kom­bi­nats hat auch die­ses Jahr wie­der ein “Team Kar­tof­fel­kom­bi­nat” ange­mel­det. Ihr fin­det uns unter STADTRADELN Mün­chen. Unser Team-Cap­tain ist Clau­dia Braun, die Geschäfts­füh­re­rin des Kar­tof­fel­kom­bi­nat – der Ver­ein e.V.

Unterwegs in die Stadt der Zukunft – Urbane Gärten als Orte der Transformation

Kar­tof­fel­aka­de­mie

Ter­min: Don­ners­tag, 19. Sep­tem­ber, 19:00 bis 20:30 Uhr
Refe­ren­tin: Dr. Chris­ta Mül­ler, Sozio­lo­gin, Lei­te­rin der anstif­tung, Mün­chen
Ort: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstif­tung, Dai­ser­str. 15 im Rückgebäude

Urba­ne Gemein­schafts­gär­ten sind aus der Stadt nicht mehr weg­zu­den­ken
Auch in Mün­chen nicht – man muss nur einen Blick auf die­se Kar­te werfen!

Pho­to: Chris­ta Müller

Aus ver­ein­zel­ten Pio­nier­pro­jek­ten ent­stand im Lau­fe der ver­gan­ge­nen zwei Jahr­zehn­te in ganz Deutsch­land ein Netz­werk von rund 1.000 Initia­ti­ven. Als erd­ver­bun­de­ne Orte haben sie das Poten­zi­al, Stadt wie Gesell­schaft grund­le­gend zu verändern.

Doch was ist das Beson­de­re an urba­nen Gär­ten und war­um sind sie unverzichtbar?

Chris­ta Mül­ler hat – zusam­men mit Autor*innen aus Wis­sen­schaft, For­schung und Akti­vis­mus – Ant­wor­ten gesucht, um die unter­schied­li­chen Dimen­sio­nen der neu­en urba­nen Gar­ten­be­we­gung zu ver­ste­hen.
Sie stellt vie­le die­ser Dimen­sio­nen in einem bil­der­rei­chen Vor­trag vor.

Anschlie­ßend wol­len wir mit ihr dar­über spre­chen, was Gemein­schafts­gär­ten dazu bei­tra­gen kön­nen, um Mün­chen und ande­re Städ­te in eine men­schen- und natur­ge­rech­te Zukunft zu führen.

Buch­tipp: Andrea Bai­er, Chris­ta Mül­ler, Karin Wer­ner (Hg.), Unter­wegs in die Stadt der Zukunft. Urba­ne Gär­ten als Orte der Trans­for­ma­ti­on. tran­script Ver­lag: Bie­le­feld 2024. 

Die Ver­an­stal­tun­gen der Kar­tof­fel­aka­de­mie sind kos­ten­frei und offen für alle Interessierten. 

Man (k)lebt nur einmal – Wenn der Witz nachhaltiger ist als der Fußabdruck

Kar­tof­fel­aka­de­mie

Ter­min: Diens­tag, 15. Okto­ber, 19:00 bis 20:30 Uhr
Refe­ren­tin: Ali­ne Pron­net, Spea­ke­rin für Nach­hal­tig­keit und Zero Was­te, Aus­ge­zeich­net mit dem KLIMA- und UMWELTPREIS 2024 der Bür­ger­stif­tung für den Land­kreis Fürs­ten­feld­bruck
Ort: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstif­tung, Dai­ser­str. 15 im Rückgebäude

Was wäre, wenn ein nach­hal­ti­ger Lebens­stil Spaß machen wür­de?
Oder ist die Fra­ge zu provokant?

Ali­ne Pron­net schaut mit einem opti­mis­ti­schen Blick auf die Ver­bin­dung zwi­schen Nach­hal­tig­keit und Humor! Sie zeigt uns auf unter­halt­sa­me Wei­se, wie krea­ti­ve Ansät­ze dazu bei­tra­gen kön­nen, Umwelt­be­wusst­sein zu schaf­fen und posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen zu bewirken.

Denn hin­ter dem Humor steckt mehr als nur Spaß:
Krea­ti­vi­tät und Humor kön­nen ech­te Werk­zeu­ge der Ver­än­de­rung sein.

Der Vor­trag ist ein Appell, den Wan­del hin zu einer nach­hal­ti­gen Zukunft mit einem Lächeln anzu­ge­hen und dabei nicht zu ver­ges­sen, dass jeder ein­zel­ne die Kraft hat, die Welt zum Bes­se­ren zu verändern.

Um also die Ein­gangs­fra­ge zu beant­wor­ten:
Ja, ein nach­hal­ti­ger Lebens­stil darf Spaß machen!
Kein Witz!

Die Ver­an­stal­tun­gen der Kar­tof­fel­aka­de­mie sind kos­ten­frei und offen für alle Interessierten. 

Rechte Ideologien in der Landwirtschaft

Kar­tof­fel­aka­de­mie

Ter­min: Don­ners­tag, 21. Novem­ber, 19:00 bis 20:30 Uhr
Refe­ren­tin: Bar­ba­ra Graf, Fach­stel­le Radi­ka­li­sie­rungs­prä­ven­ti­on und Enga­ge­ment im Natur­schutz (FARN), Ber­lin
Ort: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstif­tung, Dai­ser­str. 15 im Rückgebäude

Der Rechts­ruck unse­rer Gesell­schaft ist lei­der auch in der Land­wirt­schaft ein drin­gen­des The­ma.
Selbst das Kon­zept Sola­wi ist anschluss­fä­hig für Men­schen mit rech­tem Gedankengut.

Aber hin­ter der Fas­sa­de der natur­na­hen Land­wirt­schaft steckt bei man­chen ein anti­de­mo­kra­ti­sches Welt­bild und es wird eine Stra­te­gie der rech­ten Land­nah­me verfolgt.

War­um scheint gera­de der Öko­land­bau inter­es­sant für rech­te Akteur*innen zu sein?

Die Fach­stel­le Radi­ka­li­sie­rungs­prä­ven­ti­on und Enga­ge­ment im Natur­schutz (FARN) hat Ant­wor­ten auf die­se Fra­ge gesucht.

Bar­ab­a­ra Graf, Trai­ne­rin bei FARN und seit vie­len Jah­ren Teil des “AK gegen Rechts” im Netz­werk soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft, wird in ihrem inter­ak­ti­ven Vor­trag die Akti­vi­tä­ten und Struk­tu­ren extrem rech­ter Akteur*innen im länd­li­chen Raum dar­stel­len und die nach rechts anschluss­fä­hi­gen Kon­zep­te im Bereich der öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft analysieren.

Im Anschluss wer­den wir uns mit ihr dar­über aus­tau­schen, wie wir – als Kar­tof­fel­kom­bi­nat, aber auch als Ein­zel­per­son – unse­re eige­nen demo­kra­ti­schen Wer­te stär­ken und uns prä­ven­tiv gegen rech­te Ver­ein­nah­mung schüt­zen kön­nen.

Die Ver­an­stal­tun­gen der Kar­tof­fel­aka­de­mie sind kos­ten­frei und offen für alle Interessierten. 

Eine Weltreise durch Ökodörfer

Kar­tof­fel­aka­de­mie

Ter­min: Don­ners­tag, 12. Dezem­ber 2024, 19:00 bis 20:30 Uhr
Refe­ren­tin: Tini Hes­se und Rai­ner Höll, Ver­eins­mit­glie­der und KK-Genoss*innen
Ort: Kar­tof­fel­kom­bi­nat / anstif­tung, Dai­ser­str. 15 im Rückgebäude

Eine Welt­rei­se durch Öko­dör­fer – Mehr Ver­bin­dung mit Natur und Gemeinschaft

Im August 2023 sind unse­re Genoss*innen Tini Hes­se und Rai­ner Höll mit ihren Kin­dern für ein Jahr los­ge­zo­gen, durch Öko­ge­mein­schaf­ten in Süd­eu­ro­pa, Latein­ame­ri­ka, Indi­en und Ost­afri­ka.

Neu­gie­rig waren sie auf Pio­nier­or­te, die anders mit Natur, Nah­rungs­mit­teln und mit­ein­an­der umgehen. 

Mit inspi­rie­ren­den Bil­dern erzäh­len sie von ihrer äuße­ren und inne­ren Rei­se, von groß­ar­ti­gen Erleb­nis­sen, tota­len Rein­fäl­len, Wut­se­mi­na­ren – und was sie in ihr Münch­ner Stadt­le­ben hin­über ret­ten wollen.

Die Ver­an­stal­tun­gen der Kar­tof­fel­aka­de­mie sind kos­ten­frei und offen für alle Interessierten.