Praxishandbuch für SoLaWi-Genossenschaften

Immer mehr Men­schen klop­fen an unse­re Tür und fra­gen nach bera­ten­der Unter­stüt­zung bei der Neu­grün­dung einer soli­da­risch orga­ni­sier­ten Genos­sen­schaft. Da wir es von unse­ren Kapa­zi­tä­ten her nicht schaf­fen, die­se Initia­ti­ven in dem Maße zu unter­stüt­zen, wie wir es ger­ne tun wür­den, sind wir gera­de bei der Ent­wick­lung eines Pra­xis­hand­buchs. Die­ses soll (neue) Akteu­re der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft in die Lage ver­set­zen, das trans­for­ma­ti­ve Poten­ti­al die­ser Wirt­schafts­wei­se mög­lichst sys­te­ma­tisch, effi­zi­ent und erfolg­reich in einem jeweils neu­en Kon­text umzu­set­zen. Dazu wer­den die Ansät­ze und Ide­en der Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG und der Genos­sen­schaf­ten, die sich nach dem Vor­bild der Kar­tof­fel­kom­bi­nat eG eigen­stän­dig gegrün­det haben, zusam­men­ge­tra­gen und wei­ter­ent­wi­ckelt.

Durch die­ses leicht zugäng­li­che Ange­bot wird die hori­zon­ta­le Ver­viel­fäl­ti­gung die­ser wirt­schaft­lich und sozi­al sta­bi­len Unter­neh­mens­form geför­dert und stellt damit einen rele­van­ten Ansatz­punkt für die Trans­for­ma­ti­on des kon­ven­tio­nel­len Ernäh­rungs­sys­tems dar. Die Kos­ten und Risi­ken bei der Grün­dung neu­er SoLa­Wi-Initia­ti­ven sin­ken und Lern­pro­zes­se wer­den erleich­tert. Die sozia­le Wir­kung die­ser soli­da­ri­schen Wirt­schafts­form und die Anzahl der Begüns­tig­ten die­ser nach­hal­ti­gen regio­na­len Lebens­mit­tel­ver­sor­gung stei­gen und natür­li­che Lebens­grund­la­gen der Städ­te und deren Umlan­des wer­den erhal­ten. Die­ses Pro­jekt wird durch die Land­wirt­schaft­li­che Ren­ten­bank geför­dert.